⚡️ Günstiger FREIE WÄHLER Schleswig-Holstein fordern regionale Strompreiszonen zur Stärkung des Industriestandorts
⚡️ Günstiger FREIE WÄHLER Schleswig-Holstein fordern regionale Strompreiszonen zur Stärkung des Industriestandorts
Olaf Bentke: „Günstiger Windstrom muss zum Standortvorteil für Schleswig-Holstein werden“
Die Freien Wähler Schleswig-Holstein sprechen sich für die Einführung regionaler Strompreiszonen in Deutschland aus. Nach Auffassung von Kreistagsmitglied Olaf Bentke aus Eutin muss die Energiewende den Regionen, die den Großteil der erneuerbaren Energien erzeugen, auch wirtschaftliche Vorteile bringen. „Schleswig-Holstein produziert heute deutlich mehr Strom aus Windkraft, als im Land selbst verbraucht wird. Dennoch zahlen Unternehmen und Bürger oftmals ähnliche Strompreise wie Regionen, die von diesen Erzeugungskapazitäten profitieren, ohne sie vor Ort bereitzustellen. Das ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch gerecht“, erklärt Bentke.
FREIE WÄHLER sehen in regionalen Strompreiszonen eine große Chance, Schleswig-Holstein als Industriestandort zu stärken. Niedrigere Strompreise in einer Region mit dauerhaft hohem Angebot an erneuerbaren Energien würden erhebliche Anreize für Neuansiedlungen schaffe.
„Wir müssen die industrielle Wertschöpfung dorthin holen, wo der Strom erzeugt wird. Günstige Energie kann ein entscheidender Standortvorteil im Wettbewerb um Investitionen sein. Schleswig-Holstein hat die Chance, zum Zentrum für Wasserstoffwirtschaft, moderne Produktion, Rechenzentren und andere energieintensive Zukunftsbranchen zu werden“, so der Kreisvorsitzende der FREIE WÄHLER Ostholstein weiter.
FREIE WÄHLER verweisen darauf, dass Unternehmen bei Investitionsentscheidungen zunehmend auf langfristig wettbewerbsfähige Energiepreise achten. Regionale Strompreise könnten dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen, kommunale Einnahmen zu stärken und die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere im ländlichen Raum voranzubringen. Gleichzeitig würden regionale Preissignale dazu beitragen, Strom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird. Dies könne Netzengpässe reduzieren und den Bedarf an kostspieligen Eingriffen in den Strommarkt verringern.

