AMEOS-Anteile: FREIE WÄHLER lehnen Verkauf ab
In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde der Tagesordnungspunkt:
Privatrechtliche Beteiligung des Kreises OH an der AMEOS Krankenhausgesellschaft Ostholstein mbH, einstimmig von der Tagesordnung genommen, da die Voraussetzungen für einen Verkauf noch nicht vollständig vorlagen.
Dennoch bleibt die Zukunft der AMEOS-Klinik ein wichtiges und spannendes Thema. Der Kreis Ostholstein hält derzeit noch 5,2 Prozent der Gesellschaftsanteile. Diese sollen künftig vollständig an AMEOS übergehen. Damit gäbe es keine öffentliche Beteiligung mehr an der Klinik.
Diese Entwicklung sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Besorgnis – und auch wir FREIE WÄHLER sehen sie kritisch. Wir sprechen uns klar gegen den Verkauf der Anteile aus und hoffen, dass sich noch Möglichkeiten finden, diesen Schritt zu verhindern.
Für uns ist Gesundheit Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Deshalb gehören Krankenhäuser aus unserer Sicht in öffentliche oder zumindest mit öffentlicher Beteiligung geführte Strukturen und nicht ausschließlich in die Hand gewinnorientierter Unternehmen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen vielerorts, dass wirtschaftliche Interessen nicht immer mit einer bestmöglichen Versorgung der Menschen vereinbar sind.
Die aktuelle Situation geht auf Entscheidungen zurück, die bereits im Jahr 2003 getroffen wurden. Diese lassen sich heute nicht ohne Weiteres rückgängig machen. Dennoch werden wir uns weiterhin für den Erhalt öffentlicher Einflussmöglichkeiten einsetzen.
Wir bleiben an dem Thema dran und werden über die weiteren Entwicklungen informieren.
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